Kirchengemeinde Steina

Die Katharinen-Kirchengemeinde zu Steina gehört zum Kirchenkreis Harzer Land. Sie bildet einen Gemeindeverbund mit Barbis, Bartolfelde und Osterhagen.

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Eigene Homepage für die Konfirmanden- und Jugendarbeit

Für die Konfirmanden- und Jugendarbeit in den Kirchengemeinden in der Bäderregion (Bad Lauterberg St. Andreas, Barbis, Bartolfelde, Osterhagen, Steina und Bad Sachsa) gibt es nun eine eigene Internetpräsenz. Zu finden unter folgender Internetadresse:
https://jugendpfarramt-baederregion.wir-e.de/aktuelles
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„Toleranz, Vielfalt und Respekt – ich bin gespannt, wie es weitergeht!“

Simon Burger als neuer Kreis- und Jugendpastor für die Bäderregion eingesegnet

Toleranz, Vielfalt und Respekt – das waren die drei Werte und Tugenden, die am Sonntagnachmittag in der St. Nikolaikirche in Bad Sachsa beim Jugendgottesdienst am 21. Oktober, den einige Jugendliche gestalteten, eine besondere Rolle spielen sollten.  Am 14. Oktober wurde Simon Burger als Pastor von Steina und zu Teilen auch für Bad Sachsa verabschiedet und nur eine Woche später folgte seine Einsegnung als neuer Jugendpastor für die Bäderregion (Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Barbis, Bartolfelde, Osterhagen und Steina) sowie als Kreisjugendpastor Harzer Land. Zudem wurde Simon Burger nach seinem erfolgreich absolvierten Probedienst in das Pfarrdienstverhältnis auf Lebenszeit berufen. Superintendent Volkmar Keil dankte dem Pastor herzlich für sein Engagement in der Bäderregion in den vergangenen drei Jahren und machte deutlich: „Dies ist ein großartiger Augenblick, denn die Stelle als Jugendpastor ist eine neu geschaffene Stelle. Ich freue mich sehr, dass Sie sich darauf beworben haben!“

Bei seinem Abschied hatte Simon Burger von der Bedeutung der ersten Pastorenstelle gesprochen: „Die erste eigene Kirchengemeinde ist ein bisschen so etwas wie die erste Liebe. Egal, was auf meinem Lebensweg an verschiedenen beruflichen Stationen noch kommen mag, der Beginn meines Wirkens als Pastor liegt in dieser Region und im Besonderen in der Kirchengemeinde Steina.“ Bereits viele Monate im Vorfeld hatte sich eine regionale Stellenplanungsgruppe auch mit den Veränderungen in der Struktur der Konfirmanden- und Jugendarbeit beschäftigt. Klares Ziel war es, in Zeiten einer dünner werdenden Personaldecke der Pastoren in der gesamten Bäderregion eine möglichst einheitliche Struktur in der Konfirmanden- und Jugendarbeit aufzubauen und die gute Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen den einzelnen Kirchengemeinden weiter zu intensivieren und zu entwickeln. „Ich habe mich ausgesprochen gefreut über ihre Idee, diese neue Stelle einzurichten, von der wir uns einiges erhoffen. Die Kirchengemeinde Bad Sachsa hat auf ihr eigenes Konfirmandenmodell und eine viertel Pastorenstelle verzichtet, Steina vorerst auf ihren eigenen Pastor – sie haben es sich etwas kosten lassen“, so Keil, und abschließend ergänzte er: „Hier ist in den letzten Monaten ein tolles Gefühl entstanden, das in diesem Gottesdienst spürbar wird. Toleranz, Vielfalt und Respekt – ich bin gespannt, wie es weitergeht“, bevor er Simon Burger feierlich einsegnete. Der wiederum überraschte die zahlreichen Gottesdienstbesucher und seine Teamer und Konfirmanden, indem er seinerseits etwas Neues wagte:  mit einer Predigt als „Poetry Slam“.

Noch einmal kamen die Jugendlichen zum Zug und zeigten zwei Szenen aus Freizeit und Schulalltag, in denen es ebenfalls um die drei zentralen Themen ging. „Heute haben wir die Vielfalt der neuen, kreativen Ideen der jungen Kirche erlebt. Sie zeigen, wie wichtig die Jugend für unsere Kirche ist. Jede Generation kann von der anderen lernen“, schloss Burger und man darf schon jetzt gespannt auf die nächsten Jugendgottesdienste und weitere kreative Aktionen sein.

Zukunftsmusik:

Es ist geplant, die Pastorenstelle von Simon Burger in Bad Sachsa und Steina ab Februar 2019 neu zu besetzen. Dies soll mit Hilfe einer Pastorin oder eines Pastors im Probedienst geschehen und hätte zur Folge, dass das verbundene Pfarramt Barbis, Bartolfelde, Osterhagen und Steina zum Februar 2019 aufgelöst, und es zwei neue, verbundene Pfarrämter Barbis, Osterhagen und Bartolfelde sowie Bad Sachsa und Steina geben wird. Derzeit übernimmt Bad Sachsas Pastor Bernd Menzel die Vakanzvertretung in Steina, der Kirchenvorstand unterstützt, wo er kann.

Von Mareike Spillner


Bild: M. Spillner / B. Brömme

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Wir wünschen uns einen neuen Pastor/in im Probedienst

für die aktive und sehr engagierte Kirchengemeinde Steina und für die Mitarbeit in der sehr breit aufgestellten St. Nikolai Kirchengemeinde Bad Sachsa (Gospelchor, Posaunenchor, Kinderchor, usw. sowie ein Kollege mit einer 1,0 Pfarrstelle) wird zum 01.02.2019 bzw. zum 15.02.2019 ein neuer Pastor/in im Probedienst gesucht. Ihr habt die Möglichkeit dort zu arbeiten wo andere Urlaub machen und die vielfältige und schöne Natur des Südharzes zu genießen. Und eins kann ich euch mit Sicherheit sagen, der Harz ist deutlich besser als sein Ruf. In der Region warten junge aber auch erfahrenen KollegInnen auf euch. 

Steina verfügt über ein schönes, modernes, energetisch saniertes Pfarrhaus mit großem Garten sowie einen gut besetzten und aktiven Kirchenvorstand mit kreativen Ideen. Die Region bietet vielfältige Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen oder in einem der zahlreichen Schwimmbäder zu entspannen. Durch den Ausbau der Schnellstraße, ist die Universitätsstadt Göttingen in 40 Minuten zu erreichen. Zahlreiche Restaurants und Freizeitmöglichkeiten bieten aber auch Bad Sachsa und im besonderen Bad Lauterberg, welches in 10 Minuten zu erreichen ist.    






Bild: Burger

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Es gibt so viele Erinnerungen, die bleiben…

„Ich hoffe, dies ist nicht nur ein weiterer Auslandsaufenthalt von Ihnen…“ So die scherzhaften Worte von Landessuperintendent Eckhard Gorka zu meiner Ordination als Pastor am 28.06.2015 in der Katharinen-Kirche in Steina, in Anspielung auf meinen Lebenslauf und mein Unbehagen darüber, nicht eine begehrte Pfarrstelle direkt in Göttingen bekommen zu haben. 

Trotz meines damaligen Unbehagens kann ich heute sagen: es zieht mich nach dem Ende meiner dreijährigen Probedienstzeit nicht zurück nach Göttingen oder in eine ganz andere Region der Landeskirche! Meine Familie und ich sind hier im Südharz angekommen und bereits ein stückweit heimisch geworden.  Auch, wenn meine Zeit als Gemeindepastor der Kirchengemeinde Steina endet, so bleibe ich doch in der Region, indem ich zeitnah die Stelle als neuer Jugendpastor der gesamten Bäderregion antreten werde.

Ich blicke mit viel Dankbarkeit auf die Zeit in Steina zurück. Die Offenheit, die Freundlichkeit und die gute Gemeinschaft, die ich hier erlebt habe, haben mir und meiner Familie geholfen, in einer neuen Umgebung schnell anzukommen und uns wohl zu fühlen. Die erste eigene Kirchengemeinde ist ein bisschen so etwas wie die erste Liebe. Egal, was auf meinem Lebensweg an verschiedenen beruflichen Stationen noch kommen mag, der Beginn meines Wirkens als Pastor liegt in dieser Region und im Besonderen in der Kirchengemeinde Steina. Ich Danke Ihnen und Euch, dass ihr mich als Berufsanfänger vor über drei Jahren so herzlich aufgenommen habt und auch bereit wart, über die ein oder andere Unsicherheit hinwegzusehen. 

Mit Dankbarkeit habe ich hier erlebt, wie  vielfältig und kreativ gerade in kleinen Dörfern Kirche gelebt werden kann. Ein besonderer Coup war es mit Sicherheit, als erste Kirchengemeinde, in der hannoverschen Landeskirche (immerhin über 2,5 Millionen Kirchenmitglieder), die KV-Wahlen 2018 zu eröffnen. Aber auch die zahlreichen schönen Gottesdienste, besonderen Konzerte zum Beispiel mit Fritz Baltruweit, bewegende Trauungen und hoffentlich tröstliche aber dennoch schmerzliche Beerdigungen bleiben mir in fester Erinnerung.  Steina hat mich theologisch als auch familiär geprägt.

Hier hat mein zweitgeborener Sohn seine ersten Schritte gemacht und wurde getauft, hier ist mein erstgeborener Sohn groß geworden, hat Fahrradfahren gelernt und ist mit Bauer Maik zum ersten Mal im Leben Traktor gefahren. Es gibt so viele, bewegende, schmerzliche und schöne Momente, die ich mit diesem Dorf verbinde und die in der Erinnerung bleiben werden.

Und ein stückweit bleibe ich auch! Als Jugendpastor für die gesamte Region werde ich an der ein oder anderen Stelle auch in Steina präsent sein.

Am 14. Oktober 2018 um 14:00 Uhr findet mein Verabschiedungsgottesdienst in Steina statt.  Wiebke, Lasse, Paul und ich würden uns freuen, Sie und Euch dort zu sehen und mit Ihnen und Euch gemeinsam zu feiern und Gott für gemeinsame Zeit zu danken.

Ihr und Euer Pastor

Simon Burger          





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Bild: Spillner

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„Jeder Mensch ist einzigartig – und das ist auch gut so“Konficamp-Gottesdienst in der vollbesetzten St. Petri-Kirche gefeiert

Vielfältig und lebendig zeigten am Sonntagabend etwa 70 Konfirmandinnen und Konfirmanden und Teamerinnen  und Teamer der Bäderregion, wie moderne Kirche sein kann. Denn sie präsentierten ihren Gottesdienst, den sie beim Konficamp Anfang Juli in Limbach im Vogtland erarbeitet und gefeiert hatten – und das sogar mit Abendmahl. Das Thema war „Liebe, Gott, Auferstehung“ und die Jugendlichen hatten sich dazu einiges einfallen lassen. Bei diesem Gottesdienst am Sonntagabend in der vollbesetzten St. Petri-Kirche in Barbis ging es um Stärken und Schwächen, die Liebe zwischen zwei Menschen und zu Gott, Freude und Leid, die oft nah beieinander liegen. So hörten die kleinen und großen Besucher die unterschiedlichsten Erzählungen. Zum Beispiel von Melanie, die nach einem schweren Autounfall plötzlich querschnittsgelähmt ist und sich nach dem warum und dem Sinn des Lebens fragt. Da gibt Gott ihr Mut: „Ich liebe dich so, wie du bist. Jeder Mensch ist einzigartig – und das ist auch gut so.“ Auch die Frage nach dem: „Wer bin ich?“ spielte eine Rolle. Dazu folgte ein nachdenklicher Monolog. „Bin ich reich und habe nur Markenklamotten? Bin ich arm? Oder bin ich gar perfekt? Doch was ist perfekt sein überhaupt? Jeder Mensch hat Stärken. Und Schwächen. Man muss lernen, damit umzugehen. Und sich so zu lieben, wie man ist.“ Und dann tauchte während des Gottesdienstes auch noch ein Widerspruch auf. Denn eine Teamerin stellte im Dialog mit Axel Peter fest: „Für Gott sind wir trotz unserer Einzigartigkeit alle gleich.“ Denn wie unterschiedlich die Menschen seien, ob sie Fehler machten oder strikt nach der Bibel lebten: „Gott hat alle gleich gern und trotzdem lieb.“ Nach dem gemeinsamen Abendmahl stellten die Konfirmanden noch ihr komponiertes Lied „Du bist immer bei mir“ vor. Die zwei Kollekten gingen einmal an die Konfirmandenarbeit in der Bäderregion als auch an die Rumänienhilfe in Osterode.  Für ihren besonderen Gottesdienst erhielten die Jugend großen Beifall und vor der Kirche waren viele positive Stimmen wie „das war mal ein ganz anderer Gottesdienst. Das haben die Konfirmanden und Teamer toll gemacht!“ zu hören.
Das nächste Konficamp steht bereits in den Startlöchern: Es wird vom 5. bis 12. Juli 2019 stattfinden. „Viele Konfirmanden aus diesem Jahr haben bereits ihre Teilnahme als Teamer angekündigt“, verriet Pastor Simon Burger: „Ihr seid die Zukunft der Kirche und macht das kirchliche Leben noch wertvoller.“ Und auch Axel Peter zeigte sich begeistert von dem Engagement der Jugendlichen:
„Ihr alle zeigt, dass Jugendliche gerne Verantwortung übernehmen und dass Kirche Spaß macht!

Mareike Spillner
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Bild: Spillner

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Veränderungen in der Struktur der Konfirmanden -und Jugendarbeit

Im Hintergrund laufen schon sein längerer Zeit Gespräche und Diskussionen darüber, wie es auch Zukunft, mit einer dünner werdenden Personaldecke der Pastorinnen und Pastoren in der Bäderregion (Bad Sachsa, Steina, Osterhagen, Bartolfelde, Barbis und Bad Lauterberg) möglich sein kann, ein gutes und zukunftsfähiges Konfirmanden -und Jugendarbeitsmodell weiterhin zu aufrechtzuerhalten, wenn nicht sogar noch zu verbessern.   

Das Ziel ist es dabei in der gesamten Bäderregion eine möglichst einheitliche Struktur in der Konfirmanden -und Jugendarbeit aufzubauen und die gute Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen den einzelnen Kirchengemeinden weiter zu intensivieren und zu entwickeln.  

Geplant ist, die reine Unterrichtszeit für die Konfirmandinnen und Konfirmanden -  nach einer Übergangsphase bis 2020 auf ein Jahr zu reduzieren, - die Anzahl der Unterrichtstunden und deren Häufigkeit würde sich dabei deutlich erhöhen.  Die zeitliche Verkürzung der Konfirmandenzeit bietet den Konfirmandinnen und Konfirmanden allerdings die Chance, sich ganz intensiv mit ihrem Glauben und der Kirche auseinandersetzen und danach die Möglichkeit, ihre Gaben und Talente in der Jugend- und Teamerarbeit weiterhin einzusetzen. Dies bedeutet allerdings auch einen schmerzlichen Abschied vom bisherigen KU3 bis KU8 Modell.  Daher wird auch nicht zu einem neuen KU 3 Jahrgang eingeladen!

Die erbachten Gottesdienstbesuche und Unterrichtsbesuche für die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem bisherigen KU 3 bis KU 8 Modells werden natürlich bei der Umsetzung des neunen regionalen Konfirmandenunterrichtmodells berücksichtigt. 

Zu dem neuen Unterrichtsmodell gehört weiterhin die gemeinsame besondere Zeit auf dem Konficamp und natürlich der gemeinsame Konficampgottesdienst, Unterrichtseinheiten von circa 2,5 Stunden alle zwei Wochen, sowie vier zentrale Veranstaltungen für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden der Bäderregion.

Dies alles würde zusammengefasst werden in einer vollen Stelle eines Jugendpastors / einer Jugendpastorin für die gesamte Bäderregion.  Darüber hinaus soll es Konzerte und besondere Veranstaltungen geben, die zuerst Konfirmandinnen und Konfirmanden als auch Jugendliche ansprechen sollen. Zudem sollen, neben den „normalen“ Gottesdiensten auch Jugendgottesdienste für diese Zielgruppe erarbeitet und angeboten werden.     

Wir versuchen mit diesem veränderten Modell eine Idee von Regionalisierung in kirchlichen Arbeitsstrukturen bei deutlich weniger Hauptamtlichen umzusetzen, die nicht nur auf unsere Region zukommen wird.  

Das was wir vorhaben würde die Fortführung einer guten und erfolgreichen Konfirmandenarbeit in der Bäderregion ermöglichen, konzentriert zwar auf ein Unterrichtsjahr, dafür aber mit vielen intensiven Unterrichtseinheiten, besonderen Gottesdiensten und Konzerten, sowie dem gemeinsamen sehr erfolgreichen Konficamp für möglichst alle Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Bäderregion.  

Diese Änderungen werden bereits nach dem diesjährigen Konficamp und den Sommerferien in einem Prozess Schritt für Schritt umgesetzt werden.  Nach dem diesjährigen Konficamp werden die Unterrichtszeiten für die KU 8 Konfirmandinnen und Konfirmanden bekanntgegeben.     

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass diese Umstrukturierung einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Bitte sehen Sie vorerst von Nachfragen, z.B. wie die bereits geleisteten Stunden und Besuche konkret angerechnet werden, ab. Im Laufe dieses Jahres werden wir Sie hier zu weiter informieren und versuchen dabei alle Interessen im Blick zu haben.

(Im Namen der regionalen Stellenplanungsgruppe – Simon Burger ) 




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Konficamp der Bäderregion in Limbach 2018

Bad Lauterberg. Bad Sachsa. Die Sommerferien beginnen gleich mit einem Highlight: Die erste Woche fährt man auf Konficamp! So ist es in der „Bäderregion“ des evangelischen Kirchenkreises „Harzer Land“ nun schon Tradition. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden (kurz „Konfis“) aus Bad Lauterberg, Barbis, Bartolfelde, Osterhagen, Steina und Bad Sachsa fahren auf Konficamp. Wie 2017 auch war es dieses Jahr in Limbach im Vogtland. Knapp 50 Konfis, 25 Teamende (Jugendliche im Alter von 14 bis 21) und das Leitungsteam verbrachten eine Woche dort im Schullandheim. Unter der Leitung von Pastor Simon Burger und Kreisjugenddiakon Axel Peter erlebten die Konfis eine Woche „Kirchengemeinde auf Zeit“. Zum Konfirmandenunterrichtskonzept der hiesigen Kirchengemeinden gehört dieses Camp als wichtiger Bestandteil: Das Leitungsteam coached die Teamenden und diese unterrichten die Konfis. Da geht es zunächst um die Einheiten „Ich“, „Liebe“ und „Gott“ und dann in Stationsarbeit um die letzten Tage Jesu: vom Abendmahl, über die Verleugnung des Petrus, die Kreuzigung Jesu, die Trauer der Jüngerinnen und Jünger bis hin zu Jesu Auferstehung. Sämtlicher Unterricht findet in Kleingruppen statt. Immer ist der Einstieg spielerisch und immer wird der Bezug hergestellt zu eigenen Lebenserfahrungen. Die Kleingruppe ist die ganze Woche die gleiche. So entsteht eine Vertrauensbasis, in der man am vierten Tag auch von eigenen Abschieds- und Verlusterfahrungen erzählen mag. So dass die Einheit „Trauer“, in der auch Tränen fließen, im abschließenden feedback von vielen Konfis als die beste Einheit bewertet wird. Am letzten Tag findet dann ein Abendmahlsgottesdienst statt, der in allen Teilen von allen gemeinsam vorbereitet und durchgeführt wird. Wenn Teamende beten und predigen, wenn ein Konfichor ein selbst gedichtetes Lied singt, die Turnhalle zum Gottesdienstraum liebevoll gestaltet ist und die Konficampband neue geistliche Lieder fetzig begleitet, entsteht ein unvergesslicher Gottesdienst.
So ist verständlich, dass sich hier langsam rumspricht: Das Konficamp ist keine „doofe Pflicht für Konfis“, sondern ein super Erlebnis, das viele dann gern wiederholen möchten. Deshalb fahren so viele in den folgenden Jahren wieder mit: dann als Teamende. So gelingt Jugendarbeit in unseren Kirchengemeinden!

Hans Christian Metzger




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Bild: Peter

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Übertragung des 2. Gruppenspiels der deutschen Nationalmannschaft in der Kirche

nach der großartigen Resonanz beim 1. Gruppenspiel und einer erzielten Spendenhöhe von 400€ für die eigene Gemeindearbeit. Laden wir wieder zum Public Viewing auf Großbildleinwand in die Kirche ein. 
Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis.  Einlass ab 19:00 Uhr. 
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Bild: Burger

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Kirche mit Eis und mit Humor

Kirchengemeinde Steina gewann Wettbewerb der Landeskirche

In den Gemeinden des Kirchenkreises Harzer Land werden derzeit überall die neuen Kirchenvorstände in ihr Amt eingeführt. So auch in Steina am vergangenen Sonntag. Dort jedoch wurde der neue und alte Kirchenvorstand sowie alle Gottesdienstbesucher auch noch zum Eisessen eingeladen.

Zur Kirchenvorstandswahl im März hatte die Gemeinde nicht nur mit der großen Wahlparty „reingefeiert“, sondern mit einem der höchsten Prozentsätze bei den Wählerinnen und Wählern unter 16 Jahren die Challenge „#kirchemiteis“ der Landeskirche gewonnen. Das wurde nun im Festgottesdienst eingelöst und am Nachmittag wurde dann in der Kirche zunächst der Film „Willkommen bei den Hartmanns“ und anschließend ein Fußballspiel gezeigt, über dessen Ergebnis an dieser Stelle Stillschweigen gebreitet werden soll.

„Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da...“ zitierte Pastor Simon Burger in seiner Predigt den Song von Jürgen von der Lippe. Nicht etwa, weil ihm die vollbesetzte Katharinen-Kirche oder der ereignisreiche Tag Sorgen bereiteten, sondern ganz im Gegenteil. „Humor hat bei Sorgen schon immer geholfen“, stellte er fest, und den wiederum können Christen haben, wenn sie auf Gott vertrauen und darauf bauen, dass er er sich vieler Sorgen annimmt.

Dieser Humor sei es, der beflügelt, Kraft gibt und manchmal eben auch den Mut für die eine oder andere verrückte Idee und deren Umsetzung. Dafür dankte Pastor Burger dem alten wie auch dem neuen Kirchenvorstand und auch all denjenigen, die bei solchen Aktionen mitziehen und zu ihrem Gelingen beitragen. „Eine Gemeinde ist lebendig, wenn alle auf vielfältige Weise mitwirken“, sagte er und freute sich, dass durch die Wahl eine „neue, leistungsstarke Mannschaft für die nächsten sechs Jahre zusammengestellt“ wurde.

Falls dieser Satz eine Anspielung auf das spätere WM-Spiel sein sollte, dann soll darauf auch jetzt nicht weiter eingegangen werden. Zu der „Mannschaft“ in Steina gehören jedenfalls Olaf Zaulig, Ute Picht, Angelika Wedemeyer, Doreen Bruchmann, Rosi Weichhold und Kitty Maas, aus dem Kirchenvorstand ausgeschieden sind Sonja Duensing und Brigitte Giehler-Spillner. Außerdem  sollte noch erwähnt werden, wie gut die exklusive Eissorte aus dem Wettbewerb der Landeskirche bei allen Beteiligten ankam und dass sich die Steinaer dadurch beflügelt fühlen, auch weiterhin durch ungewöhnliche Ideen für ein vielfältiges Gemeindeleben zu sorgen.

(Christain Dolle)
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Bild: Dolle /Burger

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Es gibt Eis, Baby

In der Kirche in Steina wird am Sonntag wieder gefeiert

Zur Kirchenvorstandswahl wurde in Steina eine große Wahlparty gefeiert. Außerdem gelang es der Gemeinde, 75 Prozent der Neuwähler zum Urnengang zu bewegen, womit sie eine von fünf Gemeinden innerhalb der Landeskirche war, die die Challenge #kirchemiteis gewann.

Am kommenden Sonntag, 17. Juni, ist es nun soweit und der Gewinn kann eingelöst werden. Doch Steina wäre nicht Steina, wenn man daraus nicht wiederum ein Event machen und zu besonderen Veranstaltungen einladen würde. Um 11 Uhr geht es los mit einem Festgottesdienst, in dem der alte Kirchenvorstand verabschiedet und der neue begrüßt wird. Anschließend ab 12.30 Uhr gibt es dann im Rahmen des Kirchencafés die gewonnene Eissorte mit verschiedenen Toppings zu probieren.

Um 14 Uhr wird dann ein (noch geheimer) Kinofilm in der Kirche gezeigt. Und um 17 Uhr kommen Fußballfans auf ihre Kosten, wenn die Begegnung Deutschland – Mexiko im Public Viewing übertragen wird. Der Eintritt ist frei, gegen eine Spende gibt es sogar Essen und Getränke.

Insofern heißt es am Sonntag in Steina nicht nur „Kirche mit Eis“, sondern „Kirche mit Rundum-Sorglos-Unterhaltung“.

(Christian Dolle)
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Bild: Dolle

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